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Bericht vom 1. PA Day

Letzte Woche veranstaltete die EUFH den ersten PA Day. Unsere Autorin Lisa berichtet Euch wie der PA Day ablief.

Am 08.10.2021 fand der erste online PA Day der EU FH statt. Das Ziel hinter der Veranstaltung war u.a. das junge Berufsbild zu stärken sowie das Netzwerken zwischen Physician Assistant Studierenden zu ermöglichen. Insgesamt haben 90 Teilnehmer an der Veranstaltung teilgenommen.

Der erste Beitrag von Frau Dr. jur. Dörte Busch ging darauf ein, wie der PA sich rechtlich absichern kann. Dafür hat sie nicht nur das Thema Delegation und Kernbereich ärztlicher Tätigkeiten thematisiert, sondern auch ganz klar drei Ratschläge genannt: „Know your Limits“, „Nachfragen, ob die Haftpflichtversicherung des Arbeitgebers die eigene Tätigkeit umfasst“ und „das Engagement für ein Heilberufgesetz für PAs zeigen“. Der nächste Beitrag von Frau Dr. med. Katharina handelte vom PA im Ausland und was wir in Deutschland von Kanada, den USA und den Niederlanden lernen können. Hierbei hat sich besonders herauskristallisiert, dass eine einheitliche Zertifizierung sowie eine Weiterbildungspflicht im Ausland durchgesetzt werden. Nach einer Pause, in der den Gästen die Möglichkeit zum Netzwerken gegeben wurde, erfolgte ein Einblick in die unterschiedlichen Einsatzgebieten von PAs. Es wurden die Tätigkeiten eines PAs in der Anästhesie, auf der Stroke Unit, in einer ambulanten gynäkologischen Praxis und in einer kardiologischen Rehaklinik vorgestellt. Neben der Aufteilung von Aufgaben wurde ebenfalls thematisiert, wie ein Logbuch erstellt wurde und die Einarbeitung erfolgt ist, damit sich auch die Ärzte beim Delegieren absichern können.  

Zum Schluss erfolgte eine Diskussion darüber, was das Berufsbild des PA in Deutschland für mehr Anerkennung braucht. Prof. Dr. med. Peter Heistermann (DHPA), Jana Neutenkötter (BVPAD), Hendrik Bollen (PA Jobs), Dr. med. Martin Beiderlinden, Dr. med. Ralf Dittrich und Dr. med. Jochen Muke kamen unter der Moderation von Frau Prof. Dr. med. habil. Tanja Meyer-Treschan zum Ergebnis, dass ein einheitlicher Abschluss sinnvoll ist und eine Rezertifizierung der Arbeitsqualität dienen. Des Weiteren wäre zukünftig ein rechtlicher Rahmen hilfreich für das Berufsbild.

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