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Wie geht man mit kritischen Stimmen um? 

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Wir brauchen uns nichts vormachen, kritische Stimmen gegen das Berufsbild gibt es und sind nicht leider immer nur leise persönliche Meinungen, sondern auch mal Artikel in Ärztezeitschriften. 

Aber wie sollte man nun damit umgehen? 

Ich finde man sollte den Personen zuhören und deren Sorgen, Bedenken und Zweifel ernst nehmen. Nicht selten steckt hinter vielen überspitzen Meinungen auch ein richtiges Problem. 

Sowohl in der Vergangenheit als auch derzeit bringen die Kritiker:innen oft die selben Argumente an, auch wenn diese mal unterschiedlich formuliert werden. 

Die am meisten genannten Punkte sind dabei: (fehlende?) Qualitätssicherung, die Diversität des Studiums, die Vorausbildung (Abzug von Pflegekräften) und das Verdrängen des ärztlichen Berufsbildes. 

Ich will gar nicht auf alle Punkte eingehen,  aber viele Punkte sind nicht so ganz falsch. 

Es richtig, dass das Berufsbild in Deutschland mehr qualitätssichernde Rahmenbedingungen benötigt. Ein einheitliches Curriculum und zentrale Abschlussklausuren sind hier für mich, genauso wie eine Fortbildungsverordnung, unerlässlich. 

Die Vorausbildung ist wohl einer der größten Reizthemen. Hier bringt man jeden Verband einer Vorausbildung gegen sich auf, wenn man diese Leute abwirbt. 

Die Lösung? Die Ausbildung darf nicht mehr zwingende Vorraussetzung sein. Es erschwert vielen den Zugang, es werden weniger PAs ausgebildet als möglich und ist kein Tool der Qualitätssicherung, dafür sind die Berufe viel zu unterschiedlich.

Stattdessen sollte man bei diesen Leuten bestimmte Themengebiete anrechnen und eine Verkürzung gewähren. 

Die Verdrängung der Ärzte? Wohl kaum. 

Allein die Zahlenrelationen von PA und Ärzt:innen zeigt auf, dass dies nicht ansatzweise umsetzbar ist.

Es muss alle eine multidimensionale Qualitätssicherung an verschiedenen Stellen stattfinden. DGPA und DHPA bitte übernehmen Sie! 

Wenn Ihr mal auf Kritik trefft, nehmt das Gespräch wahr, denkt nach wie man diese Person überzeugen konnte und was es dafür benötigt. 

Am Ende wird es immer Kritiker geben, aber man braucht auch nicht über jeden Stock springen, der einem hingeworfen wird….

So gehst mit Kritik in der Klinik um.

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